Gesundheit und Pflege
Sicherung der pflegerischen Versorgung unter anderem durch Förderprogramme zur Ansiedlung von Ärzten und Ärztinnen
Die medizinische Versorgung ist ein Grundpfeiler unserer Gesellschaft. Die Sicherstellung einer flächendeckenden ärztlichen Betreuung ist von entscheidender Bedeutung für das Wohlergehen der Bürgerinnen und Bürger in unserer Verbandsgemeinde. Durch gezielte Förderprogramme zur Ansiedlung von Ärzten und Ärztinnen müssen wir dafür sorgen, dass auch in unserer ländlichen Regionen eine qualitativ hochwertige medizinische Versorgung gewährleistet ist.
Ausbau der ambulanten, stationären und teilstationären Pflege sowie Etablierung eines Hospizangebotes vor Ort
Die Pflege älterer und kranker Menschen ist eine Aufgabe, der wir uns auch in unserer Verbandsgemeinde mit großer Verantwortung stellen müssen. Der demografische Wandel und die steigende Lebenserwartung erfordern eine stetige Weiterentwicklung und Verbesserung der Pflegeinfrastruktur.
Daher ist es von entscheidender Bedeutung, sowohl die ambulante als auch die stationäre und teilstationäre Pflege auszubauen, um den individuellen Bedürfnissen der Pflegebedürftigen gerecht zu werden. Durch eine vielfältige und bedarfsgerechte Versorgungsstruktur können wir sicherstellen, dass Menschen in unserer Verbandsgemeinde in jeder Lebenslage die bestmögliche Unterstützung erhalten. Nur durch einen ganzheitlichen Ansatz können wir sicherstellen, dass jeder Mensch in Würde altern kann. Das ist mir sehr wichtig! Durch meine Tätigkeit als Referatsleiter der Sozialverwaltung beim Kreis Altenkirchen kann ich in diesem Themenfeld auf eine langjährige Erfahrung zurückgreifen.
Darüber hinaus ist für mich die Etablierung eines Hospizangebotes vor Ort von großer Bedeutung. Ein würdevolles Sterben in vertrauter Umgebung ist ein wichtiges Anliegen vieler Menschen. Hierbei leistet die Caritas durch das Angebot der ambulanten Hospizarbeit einen wertvollen Beitrag für Erkrankte, die im häuslichen Umfeld betreut werden. Ein Hospiz bietet nicht nur professionelle palliative Betreuung, sondern auch menschliche Zuwendung und Trost in schweren Stunden. Ein Hospiz ist ein Ort, an dem die Sprache „der Hände und des Herzens“ gesprochen wird. Eine große Bereicherung für unsere Verbandsgemeinde ist die Einrichtung eines Hospizes im ehemaligen Kloster Bruche durch die Diakonie Südwestfalen. In diesem Bereich möchte ich diese beiden Formen der Hospizarbeit in Zukunft noch stärker vernetzen, um eine möglichst umfassende und vor allem bedarfsangepasste Betreuung zu erreichen.
